
→ Welches sind die wichtigsten Anwendungsgebiete der Mikroimmuntherapie?
→ Welche Patienten dürfen die Medikamente der Mikroimmuntherapie einnehmen?
→ Wie und wo kann ich einen ausgebildeten Mikroimmuntherapeuten finden?
→ Woher kann man die Medikamente der Mikroimmuntherapie beziehen?
→ Sind für die Mikroimmuntherapie Nebenwirkungen bekannt?
→ Warum muss man die homöopathischen Kügelchen unter die Zunge legen?
→ Ist die Mikroimmuntherapie mit anderen Behandlungen kompatibel?
→ Was ist eine virale Reaktivierung?
Grundsätzlich dient die Mikroimmuntherapie zur Unterstützung des Immunsystems und zur Wiederherstellung und Optimierung der natürlichen Abwehrmechanismen des Organismus. Sie zeigt den körpereigenen Abwehrsystemen den besten Weg, um auf Störungen angemessen zu reagieren. Die Mikroimmuntherapie kann zur Behandlung aller Pathologien eingesetzt werden, an denen das Immunsystem beteiligt ist. Damit sind ihre therapeutischen Möglichkeiten beinahe unbegrenzt. Besonders wichtige Anwendungsgebiete sind chronische infektiöse Pathologien, Virusinfektionen, HNO-Infektionen, Autoimmunerkrankungen, Allergien sowie eine Vielzahl von altersbedingten Gesundheitsproblemen. Neben der Behandlung von akuten und chronischen Erkrankungen, eignet sich die Mikroimmuntherapie auch zur Vorbeugung und zur allgemeinen Stärkung des Immunsystems.
Wenn Sie einen ausgebildeten Mikroimmuntherapeuten in der Nähe Ihres Wohnorts suchen, dann wenden Sie sich bitte an die Ärztegesellschaft in Ihrem Land. Wir helfen Ihnen gerne weiter!
DEUTSCHLAND:
Deutsche Medizinische Gesellschaft für Mikroimmuntherapie e.V. (DeGeMIT)
Basler Str. 115
79115 FREIBURG
Tel: +49 (0)761 47 87 133
Fax: +49 (0)761 47 87 100
E-Mail: freiburg@degemit.org
ÖSTERREICH:
Österreichische Medizinische Gesellschaft für Mikroimmuntherapie e.V. (ÖGeMIT)
Am Bach 9
A - 6334 SCHWOICH
Tel: +43 (0)5372 580 87
Fax: +43 (0)5372 580 87 60
E-Mail: dr.bubendorfer@ogemit.org
SCHWEIZ:
Institut 3idi Switzerland
Kronenstrasse 745
CH-9427 Wolfhalden
Tel : +41 (0)71 891 58 50
Fax : +41 (0)71 891 58 51
E-Mail: cheitz@3idi.org
Die Medikamente der Mikroimmuntherapie sind ausschlieβlich über die Apotheke zu beziehen. Sie können in den meisten europäischen Ländern, insbesondere in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Belgien, Spanien und Italien, mit einem ärztlichen Rezept oder der Verschreibung eines Heilpraktikers bei Apotheken bestellt werden.
Bislang sind für die Anwendung der Mikroimmuntherapie keinerlei Nebenwirkungen bekannt geworden. Durch die homöopathische Zubereitung der Wirkstoffe ist die Behandlung schonend und gut verträglich.
Die Mundschleimhäute sind besonders reich an Immunzellen, die die in den homöopathischen Kügelchen enthaltenen Informationen direkt an die Schaltstellen der Immunreaktion weitergeben. Die sublinguale Einnahme (unter die Zunge gelegt) stellt den kürzesten Übertragungsweg dar.
Die Mikroimmuntherapie ist nicht nur mit allen herkömmlichen Therapieverfahren kompatibel, sondern sie kann als komplementäre (ergänzende) Behandlung durch die allgemeine Stärkung des Immunsystems sogar deren Wirksamkeit oder Verträglichkeit verbessern. Eine konventionelle Therapie sollte jedoch auf keinen Fall abgebrochen werden.
Unter einer viralen Reaktivierung versteht man das Erwachen eines im menschlichen Organismus versteckten Virus. Ein Erwachsener beherbergt durchschnittlich ca. 300 – 400 latente Viren (verborgene Viren, die keine Symptome verursachen) in seinem Organismus. Dies hat folgenden Grund: Dringt ein Virus in den Körper ein, so verursacht es eine Erkrankung. Da sich das Immunsystem jedoch gegen diese Störung wehrt, bleiben dem Eindringling zwei Möglichkeiten: den befallenen Organismus zu verlassen oder sich zu verstecken. Die groβe Familie der Herpesviren wählt die zweite Option. Im Falle von Stress, starken Emotionen oder Müdigkeit ist das Immunsystem des Menschen geschwächt und die im Körper verborgenen Viren erwachen und beginnen von neuem unserem Organismus gesundheitliche Probleme zu bereiten. Die Erkrankung infolge der viralen Reaktivierung weicht jedoch von der ersten Erkrankung ab. So löst das Varicella-zoster Virus in der Kindheit die Windpocken aus. Bei einer Reaktivierung im Erwachsenenalter kommt es hingegen zu einer Gürtelrose (Herpes zoster). Die Mikroimmuntherapie bietet hier ganz hervorragende Behandlungsansätze, die nicht nur auf die Linderung der Symptome, sondern auf die Beseitigung der tiefer liegenden Krankheitsursachen abzielen.