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Die Geschichte der Mikroimmuntherapie

Die Mikroimmuntherapie wurde vor 40 Jahren durch den belgischen Arzt und Wissenschaftler Dr. Maurice Jenaer, Präsident des Internationalen Instituts für Mikroimmuntherapie, begründet. Durch die enormen wissenschaftlichen Fortschritte auf dem Gebiet der Immunologie hat sich die Mikroimmuntherapie im Laufe der Jahre zu einem immer effizienteren homöopathischen Therapieansatz entwickelt, der versucht, die Immunreaktion bei verschiedenen Erkrankungen zu modulieren und das Immunsystem zu einer natürlichen und wirksamen Immunantwort zurückzuführen.

Die Mikroimmuntherapie ist eine innovative Therapieform, die auf einer umfassenden Kenntnis der immunologischen Funktionszusammenhänge beruht. Hauptziel der Mikroimmuntherapie ist die Modulierung der Immunantwort und/oder die Wiederherstellung der natürlichen Reaktionsfähigkeit des Immunsystems.

Unser Körper verfügt über eine Reihe von effizienten natürlichen Schutzvorrichtungen, die ihn gegenüber äuβeren Einflüssen abschirmen:

Die Haut bedeckt als äuβere Schutzhülle unseren gesamten Körper und schützt ihn vor einer Vielzahl von Umwelteinflüssen, wie z.B

Das Immunsystem hat folgende Aufgaben:

  1. Erkennen und Inaktivieren von in den Organismus eingedrungenen Krankheitserregern (Viren, Bakterien, Pilze, Protozoen und Würmer) oder deren Toxinen.
  2. Erkennen und Abtöten virusinfizierter Körperzellen.
  3. Erkennen und Abtöten von Krebszellen.

Das Immunsystem besteht aus einer Vielzahl von mehr oder weniger komplexen Zellen, mit jeweils sehr spezifischen Aufgaben, die durch Botenstoffe miteinander in Verbindung stehen. Im Falle einer äuβeren oder inneren Störung setzt das Immunsystem eine ganze Reihe von Abwehrreaktionen in Gang. Zunächst analysiert es die Art der Störung und setzt dann spezialisierte Zellen zu deren Beseitigung ein. Falls die Immunstörung andauert, setzt das Immunsystem eine komplexere, der Art der Bedrohung angepasste (adaptive) Immunantwort ein.

Die Mikroimmuntherapie stellt das natürliche Gleichgewicht dieses komplexen Abwehrsystems wieder her und erhält dessen volle Reaktionsfähigkeit. Sie kann ergänzend zu allen herkömmlichen Therapien eingesetzt werden und bislang sind für ihre Anwendung keinerlei Nebenwirkungen bekannt geworden. Es handelt sich um eine schonende und gut verträgliche Therapie, die den individuellen Bedürfnissen des Patienten exakt angepasst werden kann und die sowohl auf die Linderung der Symptome als auch auf die Bekämpfung der tiefer liegenden Krankheitsursachen ausgerichtet ist.

Die Einnahme der Mikroimmuntherapie erfolgt in Mikrodosen und in zeitlich abgestufter Form (Sequenzfolge). Dadurch harmonisiert sie auf perfekte Weise mit den physiologischen Abläufen unseres Organismus. Da der Inhalt der homöopathischen Kapseln unter die Zunge gelegt wird, sorgen die in den Mundschleimhäuten reichlich vorhandenen Immunzellen für die sofortige Informationsübermittlung an das Immunsystem. Die Mikroimmuntherapie kommuniziert also mit dem Immunsystem in dessen eigener Sprache (Botenstoffe).